Inventarisierung – die vollständige Inventarisierung von IT-Systemen schafft Rechtssicherheit

In vielen Unternehmen mit komplexen IT-Strukturen gibt es Anwendungen und Clients, die der IT-Abteilung nicht bekannt sind. Sie stellen eine potenzielle Gefahr für die IT-Sicherheit dar und können bei einem Lizenz-Audit zu einem Problem werden. Um diese Risiken für Ihr Unternehmen zu vermeiden, brauchen Sie eine Lösung, um die Inventarisierung der IT-Landschaft effizient, lückenlos und möglichst automatisiert sicherzustellen.

 

Risikofaktor Schatten-IT

Experten schätzen, dass bis zu 20 Prozent der in einem Unternehmen eingesetzten und betriebenen Soft- und Hardware der verantwortlichen IT-Abteilung nicht bekannt sind. Diese sogenannte Schatten-IT stellt ein erhebliches Risiko für die Systemsicherheit dar, weil beispielsweise wichtige Updates nicht zentral aufgespielt werden können. Um die IT-Sicherheit und Compliance zu gewährleisten, werden also Inventarisierungslösungen gebraucht, die die gesamte Infrastruktur lückenlos und regelmäßig erfassen und übersichtlich auflisten.

Musste früher vor Ort bei allen Anwendern eine Stichpunktinventur durchgeführt werden, um sämtliche Server, Clients, Mobilgeräte, Peripherie und die darauf installierte Software (inkl. Lizenzen) zu erfassen, gibt es heute schnellere und sicherere Möglichkeiten. Mit Tools wie Docusnap oder ACMP Inventory lassen sich Informationen über die eingesetzte Hard- und Software zentral ermitteln und in einer Datenbank zusammenführen. ACMP wird von der in Soest ansässigen Aagon GmbH entwickelt und vertrieben, Docusnap von der itelio GmbH aus Kiefersfelden.

 

Agenten, Assistenten und Dienste

ACMP setzt im Standard für die Inventarisierung auf Software-Agenten, die auf jeden Client gepusht oder verteilt werden und dann regelmäßig Inventardaten an den ACMP-Server senden. Dazu werden die Standards „Simple Network Management Protocol“ (SNMP) und „Windows Management Instrumentation“ (WMI) genutzt. Alternativ bietet ACMP mit dem „OneScanClient“ auch eine temporäre Lösung an, die das entsprechende System einmal scannt und sämtliche Informationen an den Server sendet, bevor das Tool vollständig von der Festplatte entfernt wird.

Docusnap nutzt hingegen Assistenten und Dienste, um Hard- und Software vollständig zu inventarisieren und auszuwerten, benötigt dabei jedoch keinerlei Agenten und eignet sich daher besonders gut als ergänzendes Tool in Umgebungen in denen Client-Systeme bereits mit anderen Agenten versehen sind, oder in sensiblen Umgebungen, in denen die Installation von Agenten nicht gewünscht ist. Beide Systeme lassen sich auch in heterogenen IT-Landschaften einsetzen und können Systeminformationen von Windows-, Linus- oder Mac OS X-Systemen ermitteln. Docusnap ist zudem in der Lage, auch Virtualisierungen mit VMwWare, XEN und HyperV und Backups von Veeam und Symantec zu erfassen, zu dokumentieren und zu inventarisieren.

 

Übersicht und Überblick auf Knopfdruck

Gesammelt werden alle relevanten System- und Lizenzinformationen, etwa die IP- und MAC-Adresse, Domain, das eingesetzte OS und viele weitere Detailinformationen, die innerhalb von wenigen Sekunden abgerufen und aktualisiert werden können. Diese lassen sich bequem filtern, sortieren und gruppieren, in Reports ausgeben und visualisieren. So werden die schnelle und lückenlose Inventarisierung der IT-Landschaft gewährleistet und Risiken für das Unternehmen vermieden.

Für weitergehende Beratung nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.